Die Saison 06/07
Die Saison war aus Sicht der Mannschaften sehr erfolgreich. Die 1. und die 3. Mannschaft stiegen jeweils auf und die 2. konnte
letztlich aufgrund des Rückzuges einer anderen Mannschaft nach einer verkorksten Saison die Klasse halten. Auffällig war, dass
sich die Probleme mit der Zuverlässigkeit scheinbar aus der 1. in die 2. Mannschaft verlagert haben. Der spielerische Abstieg
der 2. war somit weniger auf fehlende Spielstärke als auf Unruhe innerhalb der Mannschaft zurückzuführen.
Der Vereinsabend hat sich auf niedrigen Niveau eingependelt. Am Freitag Abend finden sich in der Regel 6 -10 Spieler
in der Biele ein. Positiv ist, dass die Spielabende mittlerweile weniger durch Blitz- bzw. Schnellschach sondern häufiger durch
Analysen geprägt werden. Da Christoph Renk zusätzlich noch Training anbietet, ist zu hoffen, dass die Erfolge dieser Saison keine
Ausnahme bleiben.
Die Vereinmeisterschaft wurde in diesem Jahr in einem neuen Modus ausgespielt. Die Bedenkzeit war auf 1 Stunde begrenzt. Der neue
Modus offenbarte allerdings deutliche Schwächen. Es sollten 2 Runden an einem Abend gespielt werden. Hierdurch stieg allerdings
die Zahl der Hängepartien erheblich an. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl und der deutlichen Spielstärkeunterschiede erwies sich
auch das "Schweizer System" als "Spannungskiller". Nach 4 Runden hatten die Teilnehmer aus der 1. Mannschaft gegeneinander gespielt.
Da es in den folgenden Runden keine Überraschungen gab, hätte man das Turnier auch nach 4 Runden beenden können.